Nikolausmeile - Kneten trotzt dem Schmuddelwetter

Glühweinbude
Heiße Getränke, Klönschnack, gute Laune: An den Ständen der Nikolausmeile waren viele in Feierlaune.
Die Feuershow mit Pferden am Samstag lief nicht wie geplant. Der gesamten Veranstaltung tat diese allerdings keinen Abbruch.

Wetter ist nicht planbar. Das zeigte sich – wieder einmal – am Wochenende bei der Nikolausmeile in Großenkneten. Daneben sorgte aber auch ein Pferd dafür, dass manches anders lief als gedacht.

Während Bernhard Kempermann vom Team Nikolausmeile im Gewerbe- und Handelsverein Ahlhorn-Großenkneten-Huntlosen am Sonntagnachmittag „alles im Lot" meldete, hatten am Samstag bei der Feuershow auf dem Mittelaltermarkt die vielen umstehenden Schaulustigen die Erfahrung gemacht, dass auch ein Pferd einmal einen schlechten Tag haben kann. Eines der beiden Showpferde zeigte plötzlich Angst vor den Feuerschwaden direkt vor und neben dem Kopf, und auch bei den „brennenden Herzen" zwischen den beiden Vierbeinern versagten die Nerven.

Irgendwie hatte es die Reiterin wohl schon geahnt und vor der Show erklärt, dass Feuer und Pferde eigentlich nicht zusammen passen und dass auf gar keinen Fall etwas erzwungen werde. Pferde seien nun einmal Fluchttiere.

Das bedeutete, dass die Schaunummer aus dem Sattel nicht so wie geplant ablaufen konnten. „Es ist auch etwas eng aufgebaut worden auf dem Platz vor der Kirche. Das werden wir im kommenden Jahr ändern“, versprach Peter Jebing für das Team des Mittelaltermarktes. Aber auch so blieb die Feuershow am Samstagabend ein guter „Opener“ für einen geselligen Abend auf der Meile in Kneten.
 
„Der einsetzende leichte Schneefall passte dazu bestens“, fand Kempermann. Glühwein, Punsch und andere heiße Getränke gingen reichlich über die Theke. „Zum Abschluss trafen sich viele noch im Markt 6 zur langen Nacht“, beschrieb Kempermann den ersten Tag.
 
Am Sonntagnachmittag setzte der Besucherstrom erst später als gewohnt ein. Das typische norddeutsche Schietwetter hielt offenbar viele vom Gang über die Nikolausmeile ab. Aber mit Einbruch der Dunkelheit und mit den jetzt stattfindenden zahlreichen kleinen Programmpunkten wie dem Besuch des Nikolauses und der beiden Engel Laeann (11) und Merle (12) wurde es voller.
 
Die Schul-Samba-Trommler waren wie im Vorjahr auch wieder unterwegs, ebenso der Posaunenchor. Etwas besinnlicher ging es in der St. Marienkirche zu, wo ein Blockflötenkonzert die Besucher unterhielt.
 
Ein anderer Publikumsmagnet am Sonntagnachmittag: die Tanz- und Turnshow des TSV Großenkneten. Gleich zwei Vorführungen waren bestens besucht. Außerdem konnten Ritterkämpfe beobachtet und natürlich die Gaumenfreuden an den Ständen probiert werden. Wer etwas Fingerspitzengefühl hatte, der konnte beim Jenga-XXL-Wackelturmbau seine Qualitäten als Hochstapler zeigen – zumindest so lange, bis der Turm in sich zusammenfiel.
 
Wenn auch das Wetter am Sonntag nicht ganz mitspielte, war Kempermanns erstes Fazit nicht negativ: „Wir können unter dem Strich zufrieden sein.“ Getreu dem Motto: Im nächsten Jahr wird alles besser, größer und schöner.
 
Autor: PK/NWZ


GHV am Montag 04 Dezember 2017 - 13:15:11

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